Stimmen zum Beruflichen Gymnasium

 

Eigentlich wollte ich gar kein Abitur machen. Ich wollte direkt nach der Realschule meine Ausbildung zur Hotelkauffrau machen. Jedoch habe ich keine Stelle bekommen - zum Glück. Denn sonst hätte ich diese wunderbare Schule nie kennen gelernt. Ich brauchte zwar zwei Anläufe, aber besser spät als nie! Heute bin ich stolz darauf, dass ich das geschafft habe, immerhin spreche ich drei Fremdsprachen und kenne mich jetzt mit Wirtschaft aus. Und jetzt kommt es: Ich habe meine Ausbildung zur Hotelkauffrau nach dem Abitur gemacht und musste feststellen, dass sich in diesem Beruf alles vereinigt hat, was ich auf dem Beruflichem Gymnasium gelernt habe: Ich benötigte Kenntnisse in BWL, VWL, Rechnungswesen, Englisch, Französisch und Spanisch. Ich bin in meinem jetzigen Betrieb die einzige, die Französisch und Spanisch spricht (Danke Herrn Aue und Herrn Kuhlmann). Jetzt habe ich mein Fernstudium für den Ausbilderschein begonnen und hoffe, in drei Jahren meinen Hotelmeister zu machen, denn auch dafür wurde mir der Grundstein an der BBS1 Northeim gelegt. Wenn ich mein Leben noch mal leben dürfte, würde ich alles genau so machen (allerdings würde ich mehr lernen).

Liebe Grüße Sina-Jo Meyer

Titisee-Neustadt (Abiturjahrgang 2003/04)


 

Wir waren dabei - 4 Wochen interessantes Praktikum

In der zweijährigen Berufsfachschule oder Fachoberschule, Fachgymnasium oder Berufsoberschule, überall wurden wir freundlich aufgenommen - durften am Unterricht teilnehmen und auch selbst einige Stunden unterrichten.

Unsere Praktikumszeit ging viel zu schnell vorbei - auf diesem Wege möchten wir uns recht herzlich bei unseren Lehrern bedanken, aber auch bei den Schülern, die bei unseren Unterrichtsversuchen so toll mitgearbeitet haben!

Kirsten Schmidt-Eylers & Jessica Backhaus


 

Literaturtage, die prägen

Die Literaturtage der BBS 1 Northeim waren für mich eine gute Erfahrung. Ich glaube, die Erfahrung, einem Publikum seine Texte vorzutragen, ohne dass im Vorab eine Auswahl stattfindet, kann sehr hilfreich sein und einem Lust darauf machen, sich auch weiterhin schriftstellerisch auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Ganz abgesehen davon, dass ich seit den Literaturtagen sehr viel souveräner mit Lampenfieber umgehe, was sich mir im Studium bisher als ausgesprochen hilfreich erwiesen hat.

Dies führte bei mir auch dazu, dass ich meine Gedichte veröffentliche, z. B. in der Anthologie „In Our Own Words“, Bd. 7. Der Herausgeber der Buchreihe sucht übrigens schon wieder für die nächste Ausgabe nach Autoren. Wie es aussieht, wird das ein Buch mit Texten der Geburtsjahrgänge zwischen 1960 und 1982 und könnte deshalb vielleicht ehemalige Schüler interessieren, die die Schul-Homepage besuchen [evenstar]. Ich denke auch, dass das ein guter Start ist. Wenn man nachweisen kann, dass irgendein Mensch einen Text zumindest so interessant fand, dass er hinterher käuflich zu erwerben ist, kann das nur hilfreich sein, für alles, was unter Umständen noch kommt.

Eva Häusler, Studium: Soziologie und Pädagogik (Magister); Universität Erlangen


 

Schule fürs Leben

Als ehemalige Schülerin möchte ich zu allererst dem Lehrerkollegium meinen Dank aussprechen für seine Unterstützung und - je nach Bedarf - strenge und freundschaftliche Betreuung der ihnen anvertrauten Schülerschaft.

Das Fachgymnasium ist für mich rückblickend „eine Schule fürs Leben“. Die Schule ermöglicht es, einen Ansatz zum Lernen zu finden und diesen Lernprozess eigenständig weiter voranzutreiben, wobei jeder einzelne sich stets auf die Hilfe und Unterstützung der Lehrer verlassen konnte.

Neben dem regulären Lehrplan haben wir auch wichtige Lektionen in Sachen Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsstärke, Kommunikationsfähigkeit und Herzlichkeit bekommen. Wir Schüler konnten uns frei entwickeln und die Schule nach drei Jahren als selbständige Persönlichkeit verlassen, gewappnet mit Selbstbewusstsein, Neugier, Zuversicht und Mut. Für mich sind das die wichtigsten Voraussetzungen, sich den Anforderungen des eigenen Lebens stellen zu können und Herausforderung zu meistern, im Privaten wie auch Beruflichen.

Ich wünsche allen zukünftigen Absolventen eine ebenso prägende Erfahrung machen zu können, um zu sehen, dass man eben doch für sich und das Leben lernt und nicht für die Schule.

Ariane Häbel
Abiturjahrgang 1997
TUI TRAVELStar Apel-Reisen GmbH


  Mein Name ist Pascal Grabes, ich bin 23 Jahre alt und habe im Jahr 2010 mein Abitur an der BBS 1 in Northeim absolviert. Ich bin seit Oktober 2013 Student an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Ich studiere Lehramt für Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Französisch.

Ich bin damals von der Gutenberg Realschule gekommen und habe dort von der 7. bis zur 10. Klasse das Fach Französisch belegt. Ich habe in diesen vier Jahren nicht nur die Sprache an sich erlernt, sondern auch die dazugehörige Kultur, wie zum Beispiel das Essen, etwas Landeskunde, sowie Austausche von Frazosen und Deutschen konnte ich miterleben. Durch diesen gesunden französischen Mix war ich begeistert und wollte mich weiterbilden. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden an der BBS1 in Northeim das Fach Französisch für Fortgeschrittene weiterzuwählen. In diesen 3 Jahren wurden die Kenntnisse wieder aufgefrischt und gefestigt. Aber nicht nur reiner Sprachunterricht wurde mir geboten, sondern auch alles rund um das Land Frankreich. Wir haben uns über typische und alltägliche Sachen unterhalten. Der Unterricht war sehr abwechslungsreich, wir haben interessante Filme geschaut, das ein oder andere Buch/Comic gelesen. Ein weiterer sehr interessanter Aspekt am Sprachkurs war, dass jeder Schüler die Möglichkeit hatte an den sogenannten Austauschen zwischen Frankreich und Deutschland teilzunehmen. Dadurch konnte jeder das Land entdecken und eine neue, individuelle Kultur kennenlernen.

Ich habe diesen Schritt niemals bereut, im Gegenteil, ich bin froh, dass ich ihn gewählt habe. Durch die nun sieben Jahre französisch habe ich viele Erfahrungen gesammelt und vor allem Sprachkenntnisse erwerben können. Die Sprache hat mich so sehr begeistert, dass ich nun das Fach Französisch auf Lehramt in Gießen studiere.

Ich kann euch deshalb nur empfehlen, diesen Schritt zu gehen, da man als Schüler nur dazu lernt. Diese paar Stunden Aufwand mehr in der Woche lohnen sich auf alle Fälle, insbesondere für einen selber!


 


 
Ich finde es unglaublich gut, dass es die Möglichkeit gibt, China zu bereisen und neue Kulturen kennenzulernen. Außerdem finde ich toll, dass man neue Fächer kennenlernt und wirtschaftlich kompetenter wird.
Irmela Helbig, BG14a
 
Mir gefällt an dieser Schule das Schüler-Lehrer-Verhältnis. Im Unterricht herrscht eigentlich immer eine gute Atmosphäre.
Jule Köchermann, BG14a
 
Ich finde gut, dass man so viele Freunde findet, da die Schule so groß ist, dass es viele verschiedene Fremdsprachenangebote gibt und dazu Studienfahrten in verschiedene Länder (z. B. nach China).
Anna-Lena Sender, BG14a
 
An unserer Schule finde ich gut, dass unsere Lehrer sehr freundlich und hilfsbereit sind. Sie sind immer ansprechbar, so dass wir Schüler uns wohlfühlen können.
Feyza Ayten Dursun, BG14a
 
An der BBS 1 Northeim gefällt mir, dass die Möglichkeiten gegeben werden, Chinesisch zu lernen und Volkswirtschaft bilingual zu belegen. Außerdem gefällt mir, dass in der 12. Klasse eine Studienfahrt nach China angeboten wird.
Lisa Steinemann, BG14a
 
Mir gefällt die gute Atmosphäre; ich fühle mich hier an dieser Schule immer sehr wohl. Das Lernen fällt mir hier außerordentlich leicht. Die Lehrer sind sehr nett zu den Schülern und gehen sehr fürsorglich mit ihnen um.
Jessica Böhme, BG14a
 
Ich finde an der Schule die Atmosphäre sehr gut. Außerdem sind die Leute alle nett und das Lernen wird mir erleichtert.
Jaquelin Hümme, BG14a
 
An der BBS1 finde ich sehr gut, dass sich die Lehrer um die Schüler kümmern und jederzeit ansprechbar sind. Man fühlt sich wohl und gut vorbereitet für die Zukunft.
Burcu Altunak, BG14a
 
Ich finde den Einsatz vieler Lehrer an dieser Schule sehr gut, denn hier werden Schüler nicht einfach nur als Nummern behandelt, sondern als Menschen. Und hier wird Schülern, die vorher vielleicht nicht zu den besten Schülern zählten, eine Chance gegeben, sich einen guten Abschluss zu erarbeiten.
Fabrice Zillmer-Stumpe, BG14a
 
Ich finde an der BBS 1 in Northeim gut, dass Schülern ermöglicht wird, verschiedene Abschlüsse und Zusatzabschlüsse zu erwerben. Außerdem finde ich das rücksichtsvolle Verhalten gut, welches die meisten Lehrer an den Tag legen.
Dominique Zillmer-Stumpe, BG14a
 
Ich finde die Lehrer an der Schule sehr engagiert und dies führt zu einem guten Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.
Cara Cleve, BG14c
 
Ich finde gut, dass das Lehrer-Schüler-Verhältnis sehr entspannt ist.
Lenny Tegtmeier, BG14a
 
Ich finde es gut, dass die Schüler mit den Lehrern reden können und die Lehrer Verständnis zeigen. Außerdem finde ich gut, dass die Schule groß ist, so dass man viel Freiraum hat. Des Weiteren mag ich den Kiosk an der Schule.
Elif Albayrak, BG14a
 
Ich finde gut an der Schule, dass die Klassenlehrer ein offenes Ohr für ihre Schüler haben, auch wenn sie manchmal eigentlich keine Zeit haben.
Johanna Bierwirth, BG14a
 
Ich finde es gut, dass die Schule viele Möglichkeiten hat, wie zum Beispiel die Studienfahrt nach China.
Es herrscht eine tolle Atmosphäre und die meisten Lehrer sind cool.☺
Mara Wiegmann, BG14c
 


 

Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler des Fachgymnasiums Wirtschaft,
wir werden oft angesprochen, ob die Absolventinnen und Absolventen des Fachgymnasiums von ihren Erfahrungen, die sie während des Besuchs dieser Schulform gesammelt haben, berichten könnten. Daher unsere Bitte an Sie: Schicken Sie uns einen kurzen Text zum Fachgymnasium (möglichst mit einem Bild von Ihnen) zu und schildern Sie, welchen Studien- und/oder Berufsweg Sie eingeschlagen haben. Senden Sie Ihren Text an mich (siehe unten stehenden Link). Wir werden Ihren Text dann an dieser Stelle veröffentlichen. All denjenigen, die mitmachen, schon mal unseren herzlichen Dank!

P. Fiebag